Für sozial schwache Familien sind die Kosten der Einschulung ein Problem

Wenn Tornister, Stifte & Co. auf den Geldbeutel drücken


Helene Souza/pixelio.de

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Tornister, Hefte, ein Rechenbuch, Farbkasten, Wachsmaler, eine Schultüte mit kleinen Geschenken und ein Mittagessen mit Verwandten und Freunden. Das alles (und noch mehr) kommt auf eine Familie zu, wenn ein Kind eingeschult wird. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: Bei meiner Tochter ist es in ein paar Tagen soweit. Und ich weiß auch, was all diese Dinge kosten. Fachleute haben nur allein für die Erstausstattung an die 300 Euro zusammengerechnet. Familien mit niedrigem Einkommen können sich das kaum leisten. Viele Kinder sitzen dann ohne das geforderte Material im Klassenzimmer, berichten Lehrkräfte. Die staatliche Unterstützung reicht zum Schulstart einfach nicht aus. Das Bildungs- und Teilhabepaket sieht 100 Euro pro Kind und Schuljahr vor. Damit lässt sich gerade der Tornister bezahlen, mehr aber nicht. Zwei Auswege wären denkbar: Entweder bekämen sozial schwache Familien mehr Geld, um die Kosten der Einschulung eines Kindes gut abdecken zu können. Oder die Schulen stellten die Materialien, die die Kinder zum Lernen brauchen, zur Verfügung.

Was meinen Sie dazu? Haben Sie andere Lösungvorschläge? Oder bewerten Sie das Problem ganz anders? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

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