Morgen sendet die ARD einen Fernsehfilm über die Missbrauchsfälle in der Odenwaldschule

Wie wirklich kann Fiktion sein?


(c) Günther Gumhold/pixelio.de

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Was machen Sie morgen Abend? „Och, mal sehen“, würde ich in der Regel auf eine solche Frage antworten. Heute nicht. Denn ich weiß ganz genau, was ich morgen Abend machen werde: fernsehen. In der ARD läuft ein Spielfilm über die Missbrauchsfälle an der reformapädagogischen Odenwaldschule. Er heißt „Die Auserwählten“. Der Regisseur Christoph Röhl war selbst Tutor an der Odenwaldschule und hatte bereits einen Dokumentarfilm über die Missbrauchsfällegedreht. Er ist die Basis für „Die Auserwählten“. Der Spielfilm nähert sich dem Thema fiktional. Dennoch sind die Themen äußerst real. Bereits in der Vorschau ist die Beklemmung spürbar – und die unfassbare Wahrheit, dass vielen Missbrauchsopfern jahrelang niemand glaubte.

Was halten Sie von dem Film und der Idee, sexuellen Missbrauch in Form eines Spielfilms aufzuarbeiten? Wir sind neugierig auf Ihre Kommentare.

Einen Vorbericht zu „Die Auserwählten“ finden Sie hier.

Sendetermin: 1. Oktober, 20.15 Uhr, ARD

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