Archiv zum Thema "Rat und Tat"

NRW-Verkehrsminister stellte das Programm „Verkehrszähmer“ vor

Lieber zu Fuß zur Schule oder in den Kindergarten


© Annett B./PIXELIO

Gestern Abend habe ich beim Surfen im Internet eine interessante Nachricht gesehen. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek hat ein neues Programm vorgestellt, mit dem Kinder in der Grundschule dazu ermutigt werden sollen, mehr zu Fuß zu gehen. Das finde ich super – obwohl ich mich auch ziemlich ertappt fühlte. Ich bringe meine Kinder morgens häufig mit dem Auto zum Kindergarten, einfach aus Zeitdruck. Dabei quetsche ich mich immer durch die Automassen vor der benachbarten Grundschule.Wenn mehr Kinder zu Fuß zur Schule gingen, wäre die Situation auf den Straßen natürlich viel entspannter. Und die Kinder hätten schon vor Unterrichtsbeginn ihre Portion Bewegung. Sie bekämen gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden das Gefühl: „Das schaffen wir schon alleine!“ Bei dem Programm „Verkehrzähmer“, das gestern vorgestellt wurde, trainieren Kinder das Zufußgehen und bekommen dafür „Zaubersterne“, die sie etwa gegen Spielstunden eintauschen können.

Dabei lernen nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, nämlich ihrem Sohn oder ihrer Tochter etwas zuzutrauen. Je nach Alter und Schwierigkeit des Weges können sie bestimmte Strecken alleine zurücklegen, da bin ich ganz sicher. Außerdem gibt es ja noch andere Möglichkeiten, sicher zu Fuß zur Schule zu kommen – etwa mit vielen anderen zusammen im „Walking Bus“. Wenn man das alles sieht, zählt das Argument „Wir hatten nicht mehr genug Zeit!“ nicht wirklich. Ehrlich gesagt, auch für mich und meine beiden Kindergartenkinder nicht. Eine Viertelstunde früher aus dem Haus zu gehen, reicht ja schon.

Was meinen Sie? Finden Sie auch, dass Grundschulkinder mehr zu Fuß gehen sollten? Oder halten Sie den Verkehr heute für viel zu gefährlich? Wir freuen uns über Kommentare.

Mehr über das Programm „Verkehrszähmer“ www.verkehrszaehmer.de

 

Kinder bekommen so viel Taschengeld wie nie zuvor

Eigene Euros müssen sein


© Klaus-Uwe Gerhardt/PIXELIO

Kinder haben ein Recht auf Taschengeld! Das ist zwar keine juristische Regel, aber eine moralische, finde ich. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich von einem aktuellen Umfrage-Ergebnis gehört habe. In nur sechs Prozent der befragten Familien gibt es kein Taschengeld. Und: Die Kinder heute bekommen mehr Taschengeld als je zuvor. Im Durchschnitt sind das bei den Sechs- bis 13-jährigen monatlich etwa 27 Euro.

Mit diesem Geld lernen die Jungen und Mädchen, was sie als Erwachsene dringend brauchen: ihre Finanzen realistisch einschätzen, auf große Wünsche zu sparen – und sich zu freuen, wenn sie es sich endlich leisten können. Sie können sich auch das kaufen, was ihre Eltern für „nicht sinnvoll“ halten: Sammelbilder aller Art zum Beispiel, das vierte rosa Spielpony oder den Bildband über Monster-Trucks. Taschengeld macht Kinder im gewissen Maße unabhängig von ihren Eltern – und das ist gut so.

Aber sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie es regelmäßig gezahlt bekommen und nicht darum bitten und betteln müssen. Kinder brauchen klare Vereinbarungen, wann ihnen ihre Mutter oder ihr Vater das Geld ausbezahlen – und zwar ungefragt. Wenn die Euros dann ausgegeben sind, müssen die Kinder bis zum nächsten „Zahltag“ warten, finde ich. Natürlich können Mama, Papa, Oma oder Opa ihnen hin und wieder mal aus der Patsche helfen und ihnen etwas Geld geben. Aber das sollte die Ausnahme bleiben. Denn sonst verfehlt das Taschengeld seinen Sinn.

 

Die Stiftung der Sparda-Bank West fördert

Partys der besonderen Art…


„GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit.“ heißen die Elternkurse des Deutschen Kinderschutzbund Landesverbandes NRW e.V., die derzeit im Rahmen des Projekts  „Gesundheit steckt an…“ in NRW laufen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.

Insgesamt 20 Einrichtungen aus dem Einzugsbereich der Sparda-Bank West nehmen daran teil und bieten in ihren Räumlichkeiten kostenlos den Elternkurs „GELKI!“ an. In dem Kurs werden Eltern alltagstaugliche Hilfestellungen, Tipps und Anregungen für einen gesunden Familienalltag gegeben. Weiterlesen »

 

Angst vor Online-Spielsucht oft unbegründet

Eltern finden Wege durch den Mediendschungel


Logos einiger "sozialer Netzwerke"

 

„Farmville“, „Cityville“ und „Happy Aquarium“ sind zurzeit die größten virtuellen Magneten. Sie ziehen weltweit Millionen von Spielern in den Bann. Diese so genannten Social Games werden in den sozialen Netzwerken wie facebook oder schülerVZ und studiVZ  angeboten. 

In aller Regel sind die Spiele kostenlos. Gebühren entstehen allerdings, wenn sich die Spieler zusätzliche Wünsche erfüllen bzw. sich Vorteile verschaffen wollen, zum Beispiel ein „schönes Auto fahren“ oder „besondere Blumen anpflanzen“ möchten. 

Spiele wie diese kosten nicht nur Nerven, sondern auch viel Zeit. Die Spieler sitzen nicht selten stundenlang vor dem Rechner, damit sie auch ja alle Errungenschaften in der virtuellen Welt bestens pflegen können. 

Eltern und Erziehende haben dagegen kaum Einblicke in die Spielekultur. Nur zu mahnen ist wenig hilfreich und glaubwürdig.  Dennoch sollten Spieler und Eltern die Zeit, die im Internet verbracht wird, im Blick behalten. Allerdings befürchten die Eltern viel zu oft und schnell „Internetsucht“ oder „Computersucht“ Weiterlesen »

 

Kinderfeindlichkeit in Cafés?

Gastfreundlichkeit für Babys und Kinder


„Unser Café ist für Erwachsene, die sich aus dem Alltag zurückziehen wollen“, heißt es auf einem Aushang in einem Frankfurter Café, das in einem kinderreichen Stadtteil liegt. Doch die Kleinen nerven die Besitzer: „Leider wird unser Café allzu oft mit einem Kinderhort  oder heimischen Wohnzimmer gleichgesetzt oder verwechselt.  Wir können nicht zulassen, dass sich diese Unterscheidung verliert.“ Die Frankfurter Rundschau berichtete darüber unter dem Titel „Kinder sind hier unerwünscht.” Was  war  geschehen? Weiterlesen »

 

Ob Väter oder Mütter...:

GELKI!-Kurse sind für alle da


Vater an Bord: Über seine Teilnahme an einem Kurs “GELKI!  Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit.” berichtet ein Vater aus Düsseldorf in einem Artikel auf der Website “Starke Väter!” des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend und Kultur des Landes NRW. Er war der einzige Mann in diesem Kurs. Er wünscht sich, dass sich mehr Väter für Themen rund um Kinder und Familie interessieren. Wir auch.

Also: Väter, meldet euch an! Ihr seid herzlich willkommen. Hier gibt es alle Infos über GELKI!-Kurse.

Hier geht es zum Artikel auf “Starke Väter!”

 

Wege durch den Mediendschungel

Elternkursleitungen sind startklar


Vom Tablet-PC fasziniert: Teilnehmer/innen des Kurses,  in der Mitte die Autorin / Foto: DKSB NRW

Susanne Hentschel und ich haben die erste NRW-Schulung zur Elternkursleitung „Wege durch den Mediendschungel – Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten“ in Kooperation mit der Bildungsakademie BiS erfolgreich durchgeführt. Wir freuen uns, dass es dabei mit viel Spiel, Spaß und Spannung zuging!

14 Teilnehmer/innen erwarben in zwei Blöcken à zwei Tagen die Zusatzqualifikation zur Durchführung von medienpädagogischen Elternkursen. Nun besitzen sie umfassende Informationen und kennen verschiedene Materialien für die Medienerziehung mit Fernsehen, Handy, sowie Internet, PC – und Onlinespiele.

Die Fähigkeit zur Medienkompetenz beinhaltet auch die „medienbiographische Selbstreflexion“, das heißt: Wie haben Erwachsene im Laufe ihres Lebens selbst die Medien erlebt? Schließlich sollen auch Eltern über ihr eigenes Verhältnis zu den Medien nachdenken und die alltäglichen Herausforderungen im Umgang mit medialen Inhalten selbstsicher anpacken. Großen Wert legten wir darauf, individuelle Fähigkeiten und Vorkenntnisse zu vertiefen und viel Raum für Diskussionen  zu bieten.

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Unterwegs in Sachen Kindergesundheit

Möhren, Springseil und Massagen – Teil 3


Zwei Einrichtungen, die an unserem NRW-weiten Projekt zur Förderung der Kindergesundheit teilnehmen, habe ich bereits besucht. Kindgerechte Bewegung sowie Ernährung standen dort als Themen des Elternkurses „GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“ auf dem Plan. Fehlt nun noch der dritte Themenbereich: kindgerechte Entspannung. Diesmal geht es zur Kindertageseinrichtung St. Stephanus in Essen. Ich bin gespannt, was mir dort begegnet. Weiterlesen »

 

Unterwegs in Sachen "Gelki!"

Möhren, Springseil und Massage – Teil 1


Das Gelki!-Logo

„GELKI! – Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“. So heißen unsere erfolgreichen Elternkurse, die derzeit im Rahmen unseres Kindergesundheitsprojektes „Gesundheit steckt an – 1000 Eltern machen mobil für die Kindergesundheit!“ in NRW laufen. Als Projektkoordinatorin bin ich gespannt, wie die Einrichtungen die Kurse umsetzen. Daher werde ich einige der GELKI!-Elternkurse  besuchen. Meine Reise beginnt beim Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Schwelm e.V. (DKSB OV Schwelm).

Es ist Herbst. Aus dunklen Wolken nieselt es auf mich herab. Eine ungemütliche Stimmung liegt über der Stadt. Im Glauben, dass sich diese auch auf die Gemüter legt, betrete ich die Jugendvilla mit dem Namen „Xtra Dry“. Überraschenderweise schauen mir hier acht gut gelaunte Gesichter entgegen, die sich gerade bei einem Frühstück stärken. Mit dabei sind die GELKI!-Kursleiterin Claudia Sandkötter-Haar und Claudia Flesch. Beide sind beschäftigt beim DKSB OV Schwelm. Bevor es losgeht, werde ich  herzlich auf eine Tasse Kaffee eingeladen.  Anschließend werden Tische  und Stühle zur Seite gerückt. Weiterlesen »

 

Für Eltern: Zehn Wegweiser durch die digitale Welt

Sicher unterwegs im Internet – Teil 3/3


Eltern brauchen vor allem praktische Tipps und Anregungen für den Umgang mit dem Internet. Hier finden Sie alltagstaugliche Empfehlungen und Denkanstöße, wie Sie Ihr Kind auf dem Weg durchs Internet begleiten können. Dies ist Teil 3 von 3  unserer Artikelserie.

Vor dem Surfen Kopf einschalten, Foto: fotolia.com

Tipp 7: Soziale Netzwerke – Risiken und Gefahren

Ob „schülerVZ“, „facebook“ oder „knuddels.de“: Die virtuellen sozialen Netzwerke leben davon, dass ihre Mitglieder möglichst viele persönliche Details preisgeben.

Gehen Sie zusammen mit Ihrem Kind das virtuelle Profil durch. Besprechen Sie gemeinsam, welche Angaben tatsächlich erforderlich sind. Ist das Profil für alle sichtbar? Aus welchen Kontakten besteht eine „Freundesliste“? „Muss“ man unbedingt den echten Namen eingeben und ein Profilbild hoch laden?

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