Kinder aus unserem Projekt "Klein ganz groß - Gesundheit macht stark" entdecken eine Apotheke

Gesundheitsforscher unterwegs


DKSB / Birgit Knauer

© DKSB/Birgit Knauer

Apotheken sind neben der Arztpraxis in aller Regel die ersten Anlaufstationen, die wir aufsuchen, sobald ein Infekt im Anmarsch ist. Wir hoffen auf kompetente Beratung und wirkungsvolle Medizin. Aber machen wir uns überhaupt ein Bild davon, wem wir unsere Genesung dort anvertrauen?
Die Vorschulkinder der DKSB Kita Blumenwiese haben  mal hinter die Kulissen der Sonnenapotheke in Essen-Karnap geschaut. Mit viel Geduld und Ruhe wurden die Kinder, die derzeit an unserem Kindergesundheitsprojekt „Klein ganz Groß! Gesundheit macht stark.“ teilnehmen, von zwei Apothekenmitarbeiterinnen in den Räumlichkeiten herumgeführt. Sehr aufregend fanden die Kleinen die vielen Apparaturen, mit denen Apotheker tagtäglich hantieren und Medizin anrühren. Besonders angetan hat es ihnen die Schutzbrille, die wirklich auf „jede“ Nase passt.

Apropos Nase: zu riechen war auch was dabei. Verschiedenste Varianten aus der Welt des Tees standen zum Anfassen bereit. Kennen viele Kinder Tee heute doch meist aus dem Teebeutel, den man ohne ihn wirklich wahrzunehmen ins Wasser taucht, durften sie ihn hier in all seinen Facetten erleben. Von Hibiskusblüten und getrockneten Apfelstücken, über Hagebuttenschalen bis hin zu Erdbeerblättern durfte alles getestet werden. Es wurde gerochen, gefühlt und gestaunt. Teils sind sie geeignet zur Appetitanregung, andere werden gegen Husten eingesetzt oder tun gut bei Erkältungen oder Bauchschmerzen. Allen gemein ist auf jeden Fall eine hohe Portion an Vitamin C. Irgendwie stand aber auch was dazwischen, dass zwar wie Tee aussieht, aber ganz und gar nicht danach riecht. Den Duft kannten einige der Kinder, aber…. Na klar: riecht nach Maggi. Liebstöckel heißt das Kraut, aus dem die Flüssigkeit in der braunen Flasche hergestellt wird. Sehr beeindruckend!

Auf ihrer Reise durch die Apothekenwelt durften die kleinen Gesundheitsexperten fast alles einmal ausprobieren. Ausgelassen und voller Neugierde wurden dabei die Apothekenschubladen auf ihre Strapazierfähigkeit getestet, das Labor begutachtet und die Kellerräume inspiziert. Es gibt Kühlschränke, die keinen Joghurt enthalten, ein Gerät, mit dem man messen kann, ob unser Blut richtig durch unsere Adern fließt und eine Maschine, die weiß, wie schwer wir sind.

Fasziniert von der Welt rund um das Thema Gesundheit machen wir uns wieder auf den Rückweg in die Kita, um Groß und Klein davon zu berichten. Zum Schluss bekamen alle Kinder noch ein Gesundheitspaket mit nach Hause. Darin enthalten waren viele schöne Dinge, die eine Apotheke für Kinder so zu bieten hat, und auch der leckere Tee. Wohl bekomm´s.
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Sei es zu eigenen Erfahrungen, die sie selbst als Kind mit dem Thema Gesundheit gemacht haben oder die ihre Kinder heute mit Gesundheit verbinden.

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1 Kommentar

  1. Almuth Turkowski sagt:

    Ich erinnere mich als Kind u. Jugendliche an Eltern, die jeder ca. 2- 5 Medikamente schluckten – an eine Mutter, geplagt von Kopfschmerzen, die an einem Schlaganfall verstarb, als ich 19J. alt war. Mein Vater erlitt wenige Jahre später einen Herzinfarkt.
    Jetzt bin ich fast so alt wie meine Mutter, als sie starb und erfreue mich an kerngesunden “Kindern”, die bereits im Berufsleben stehen. Ich konnte ihnen mitgeben: ernährt euch mit möglichst naturbelassener Nahrung, keine Fertigprodukte,viel Bewegung an frischer Luft, bei Krankheit ins Bett legen und ruhen, 2 pflanzliche Medikamente, Pflaster und eine Blütencreme gegen Beulen u. Schnitte und fertig.
    Gesundheit gibt es nicht zu kaufen – jeder ist für sich selbst verantwortlich. Durch unsere Ernährung und unsere Lebensgestaltung haben wir unsere Gesundheit in der Hand.

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