Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht Studie zum Mittagessen in den Kitas

Unausgewogen und zu viel Fleisch


Works-Fotostudio-IT-Bereich/pixelio.de

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Selten habe ich mich von den Radio-Nachrichten so bestätigt gefühlt wie heute Morgen. Der Kern der Meldung: Die Bertelsmann-Stiftung stellt dem Essen in Kindertagesstätten ein schlechtes Zeugnis aus. In fast der Hälfte der Kitas komme zu häufig Fleisch auf den Tisch; nur rund 10 Prozent der Kitas biete Obst in der empfohlenen Menge an. Ich kenne solche Gespräche über Bockwürstchen, Bolognesesoße und Hackbraten aus der Kita meines Sohnes nur zu gut. Die Leiterin meint, Fleisch gehöre zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Außerdem gebe es kaum andere Gerichte des Vertragscaterers, die ein Großteil der Kinder gerne isst. Das sehe ich ganz anders. Ein gutes vegetarisches Essen ohne Fleisch kann nicht wesentlich teurer sein als eines mit Fleisch. Ich finde, wir brauchen ganz klare Qualitätsstandards beim Kita-Essen. Das sieht auch Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, so. Er fordert bundesweit einheitliche Standards für das Essen, was da jeden Tag auf den Kita-Tisch kommt.Und Sie? Was denken Sie über das Mittagessen in den Kitas?

Die detaillierten Ergebnisse der Bertelsmann-Studie finden Sie hier

 

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