Gedanken unseres Fachberaters für Familienselbsthilfe nach der Strategiekonferenz von [email protected]

Alleinerziehende unter Druck


(c) Lupo/pixelio.de

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Letzte Woche war ich auf der Strategiekonferenz der Aktionsplattform mit vielen spannenden Beiträgen. Besonders beschäftigt hat mich der Impulsvortrag „Alleinerziehende unter Druck“ der Juristin Prof. Dr. Anne Lenze von der Hochschule in Darmstadt. Sie beleuchtete die Benachteiligung von Alleinerziehenden unter unterschiedlichsten gesetzlichen Aspekten.Dabei ist mir noch mal klar geworden, dass Alleinerziehende – in der Regel Mütter – wirtschaftlich wesentlich schlechter gestellt sind als andere Familien. Zum Beispiel deckt der Regelunterhalt nur die Basiskosten. Außerdem müssen Alleinerziehende, wenn das Kind drei Jahre alt ist, wieder Vollzeit arbeiten – und sie sind im Steuerrecht schlechter gestellt als Ehepartner mit dem Ehegattensplitting.

Das alles finde ich sehr ungerecht. Denn die Alleinerziehenden leisten, indem sie trotz dieser Belastungen ihre Kinder gut erziehen, einen großen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft. An dieser Benachteiligung muss sich etwas ändern. Damit würde auch ein großer Beitrag geleistet, um die Kinderarmut zu reduzieren.

Weitergehende Information finden Sie hier.

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