Beiträge mit dem Tag "Computer"

Angst vor Online-Spielsucht oft unbegründet

Eltern finden Wege durch den Mediendschungel


Logos einiger "sozialer Netzwerke"

 

„Farmville“, „Cityville“ und „Happy Aquarium“ sind zurzeit die größten virtuellen Magneten. Sie ziehen weltweit Millionen von Spielern in den Bann. Diese so genannten Social Games werden in den sozialen Netzwerken wie facebook oder schülerVZ und studiVZ  angeboten. 

In aller Regel sind die Spiele kostenlos. Gebühren entstehen allerdings, wenn sich die Spieler zusätzliche Wünsche erfüllen bzw. sich Vorteile verschaffen wollen, zum Beispiel ein „schönes Auto fahren“ oder „besondere Blumen anpflanzen“ möchten. 

Spiele wie diese kosten nicht nur Nerven, sondern auch viel Zeit. Die Spieler sitzen nicht selten stundenlang vor dem Rechner, damit sie auch ja alle Errungenschaften in der virtuellen Welt bestens pflegen können. 

Eltern und Erziehende haben dagegen kaum Einblicke in die Spielekultur. Nur zu mahnen ist wenig hilfreich und glaubwürdig.  Dennoch sollten Spieler und Eltern die Zeit, die im Internet verbracht wird, im Blick behalten. Allerdings befürchten die Eltern viel zu oft und schnell „Internetsucht“ oder „Computersucht“ Weiterlesen »

 

Für Eltern: Zehn Wegweiser durch die digitale Welt

Sicher unterwegs im Internet – Teil 2/3


Eltern brauchen vor allem praktische Tipps und Anregungen für den Umgang mit dem Internet. Hier finden Sie alltagstaugliche Empfehlungen und Denkanstöße, wie Sie Ihr Kind auf dem Weg durchs Internet begleiten können. Dies ist Teil 2 von 3  unserer Artikelserie.

Willkommen in der virtuellen Welt, Foto: Gerd Altmann, pixelio.de

Tipp 3: Vorsicht bei Registrierungen

Helfen Sie Ihrem Kind bei der Anmeldung oder Registrierung in Webforen und Internet-Portalen. Überprüfen Sie, wie kindgerecht die Seiten sind. Gibt es eine Beschwerdestelle, an die sich die Kinder bei Belästigung melden können?

Ist die Seite kostenpflichtig? Wie kann man die Mitgliedschaft kündigen? Lesen Sie unbedingt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Wie ist der Jugendschutz sicher gestellt? Und: Wie viele und welche persönlichen Daten werden abgefragt?

Vertrauliche Informationen sollten nicht mitgeteilt werden (wie z.B. Familienstand, Hobbys etc.), weil diese oftmals von den Anbietern zu Werbezwecken an Dritte weitergeleitet werden. Auf diese Weise wird Werbung auf das individuelle Profil zugeschnitten. Bei Online-Anmeldungen werden Sie oft danach gefragt, ob Sie einen Newsletter oder weitere Informationen wünschen. Wenn Sie dies bejahen, müssen Sie sie sich nicht wundern, dass Sie oder Ihr Kind Werbe-Emails oder Handy-Anrufe bekommen. Weiterlesen »

 

Für Eltern: Zehn Wegweiser durch die digitale Welt

Sicher unterwegs im Internet – Teil 1/3


 

Das Internet entwickelt sich rasant. Während das Medium Radio noch 38 Jahre benötigte, um 50 Millionen Menschen zu erreichen und der Fernseher 13 Jahre, brauchte das Internet dazu weniger als fünf (Quelle: Bühler, 2005).

So ist das Internet  heute ein – sei es privat oder beruflich – unverzichtbares Medium. Und auch Kinder und Jugendliche chatten, mailen, spielen, recherchieren für die Schule und verschicken zum Teil schon die Hausaufgaben online. Und sie pflegen ihre „sozialen Netzwerke“ in der virtuellen Welt.

Zusammensein auch im Internet, Foto: fotolia.de

Für viele Erwachsene ist es schwierig, Einblicke in diesen „Internet-Dschungel“ zu bekommen. Das führt zu Sorgen und Ängsten, die durch dramatisierende Medienberichte verstärkt werden. Eltern brauchen vor allem praktische Tipps und Anregungen für den Umgang mit dem Internet. Hier finden Sie alltagstaugliche Empfehlungen und Denkanstöße, wie Sie Ihr Kind auf dem Weg durchs Internet begleiten können. Weiterlesen »