Beiträge mit dem Tag "Ernährung"

Die Ergebnisse der Elefanten-Gesundheitsstudie liegen vor

Kinder wissen viel – und wollen noch mehr


Gesund sein und gesund bleiben – das ist schon jüngsten Kindern sehr wichtig. Bereits Sieben- bis Neunjährige haben genau Vorstellungen über ihre eigene Gesundheit. Und sie sind bereit, selbst etwas dafür zu tun – sich gesund zu ernähren und zu bewegen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Elefanten-Kindergesundheitsstudie in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund. Für die größte und bundesweit einzige repräsentative Studie dieser Art wurden bundesweit fast 5000 Kinder zwischen sieben und neun Jahren befragt. Weiterlesen »

 

Die Projektkoordinatorin Eda Kanber über den ersten GELKI!- Fachtag in Oberhausen

Ernährungspyramide, Hüpfspiele und Entspannung


Gelki!-Expertinnen im Gespräch Was wäre GELKI! „Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“ ohne die Menschen, die diesen Elternkurs mit Energie, Lust und Spaß füllen? Es sind die Trainer/-innen und Elternkursleitungen, die ihr Fachwissen in leicht verständlicher Sprache an die Eltern bringen. Sie vermitteln ihnen immer wieder, dass Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung trotz vielfältiger Belastung im Familienalltag ihren Platz finden können. Sie sind es, die Eltern motivieren, am Ball zu bleiben und an sich zu glauben. GELKI! will den Müttern und Vätern nicht zeigen, was sie nicht können, sondern das, was sie können! Während die Trainer/-innen primär die Schulungen koordinieren und die Elternkursleitungen fit für GELKI! machen, sind es letztere, die den Elternkurs anbieten und somit den direkten Draht zu der Familie haben.

Der erste GELKI!-Fachtag hat – mit finanzieller Unterstützung der Förderer Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West und der AOK Rheinland/Hamburg – eine ideale Plattform für alle Beteiligten geboten. Die Ruhrwerkstatt Oberhausen hat ebenfalls einen Beitrag zu unserem Fachtag geleistet, indem sie freundlicherweise die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.   Weiterlesen »

 

Die Stiftung der Sparda-Bank West fördert

Partys der besonderen Art…


„GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit.“ heißen die Elternkurse des Deutschen Kinderschutzbund Landesverbandes NRW e.V., die derzeit im Rahmen des Projekts  „Gesundheit steckt an…“ in NRW laufen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.

Insgesamt 20 Einrichtungen aus dem Einzugsbereich der Sparda-Bank West nehmen daran teil und bieten in ihren Räumlichkeiten kostenlos den Elternkurs „GELKI!“ an. In dem Kurs werden Eltern alltagstaugliche Hilfestellungen, Tipps und Anregungen für einen gesunden Familienalltag gegeben. Weiterlesen »

 

Elternkurse zur Kindergesundheit immer beliebter

AOK Rheinland/Hamburg unterstützt „GELKI!“


ZuTanz im GELKI!-Kursgegeben, bei den Fragen: „Wie kann ich am besten mit dem Alltagsstress in der Familie umgehen?“, „Wie kriege ich mehr Bewegung in den Alltag?“ oder aber „Wie mache ich meinem Kind gesundes Essen schmackhaft?“ haben viele Mütter und Väter ein dickes Fragezeichen im Kopf. Antworten auf diese Fragen finden sie in den Elternkursen „GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“.

Speziell geschulte Fachkräfte bieten in acht Treffen á zwei  Stunden Wissenswertes zu den drei Bausteinen „gesunde Ernährung“, „Bewegung“ und „Entspannung“. Das Programm richtet sich in erster Linie an Familien mit wenig Geld. Es ist kostenlos und kann ohne große Hemmschwelle besucht werden. Weiterlesen »

 

Unterwegs in Sachen Kindergesundheit

Möhren, Springseil und Massagen – Teil 3


Zwei Einrichtungen, die an unserem NRW-weiten Projekt zur Förderung der Kindergesundheit teilnehmen, habe ich bereits besucht. Kindgerechte Bewegung sowie Ernährung standen dort als Themen des Elternkurses „GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“ auf dem Plan. Fehlt nun noch der dritte Themenbereich: kindgerechte Entspannung. Diesmal geht es zur Kindertageseinrichtung St. Stephanus in Essen. Ich bin gespannt, was mir dort begegnet. Weiterlesen »

 

Unterwegs in Sachen Kindergesundheit

Möhren, Springseil und Massagen – Teil 2


Nach meinem letzten Besuch des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB)Ortsverband Schwelm e.V. zum Thema kindgerechte Bewegung, geht es heute zu unserem DKSB Ortsverband Neuss e.V. Wie viele andere Einrichtungen in NRW nimmt auch er an unserem Projekt zur Kindergesundheit teil. „GELKI! Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“. So lautet der Titel des Elternkurses, der Bestandteil des Projektes ist. In Neuss wird an diesem Tag das Thema kindgerechte Ernährung aufgegriffen. Also nichts wie hin. Auch bei diesem Kurs treffe ich die Teilnehmerinnen, sechs Mütter, bei bester Laune an. Weiterlesen »

 

Unterwegs in Sachen "Gelki!"

Möhren, Springseil und Massage – Teil 1


Das Gelki!-Logo

„GELKI! – Gesund leben mit Kindern – Eltern machen mit“. So heißen unsere erfolgreichen Elternkurse, die derzeit im Rahmen unseres Kindergesundheitsprojektes „Gesundheit steckt an – 1000 Eltern machen mobil für die Kindergesundheit!“ in NRW laufen. Als Projektkoordinatorin bin ich gespannt, wie die Einrichtungen die Kurse umsetzen. Daher werde ich einige der GELKI!-Elternkurse  besuchen. Meine Reise beginnt beim Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Schwelm e.V. (DKSB OV Schwelm).

Es ist Herbst. Aus dunklen Wolken nieselt es auf mich herab. Eine ungemütliche Stimmung liegt über der Stadt. Im Glauben, dass sich diese auch auf die Gemüter legt, betrete ich die Jugendvilla mit dem Namen „Xtra Dry“. Überraschenderweise schauen mir hier acht gut gelaunte Gesichter entgegen, die sich gerade bei einem Frühstück stärken. Mit dabei sind die GELKI!-Kursleiterin Claudia Sandkötter-Haar und Claudia Flesch. Beide sind beschäftigt beim DKSB OV Schwelm. Bevor es losgeht, werde ich  herzlich auf eine Tasse Kaffee eingeladen.  Anschließend werden Tische  und Stühle zur Seite gerückt. Weiterlesen »

 

Bewegungsmangel macht krank

Kindergesundheit ist Kinderschutz


Foto: Sparkie, pixelio de

Das Thema Kindergesundheit hat sich im Deutschen Kinderschutzbund NRW in den letzten Jahren zu einem eigenständigen Fachbereich entwickelt. Denn in der jüngsten Vergangenheit haben sich Hinweise dafür gemehrt, dass die Gesundheit unserer Kinder keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Während Akuterkrankungen aufgrund medizinischer Fortschritte und verbesserter Grundversorgung deutlich zurück gegangen sind, wächst gesamtgesellschaftlich die Zahl der Mädchen und Jungen, die an chronischen Erkrankungen und Krankheitsvorstufen leiden.

In dieser Veränderung im Krankheitsspektrum bei Kindern und Jugendlichen wird die Kehrseite von technischem Fortschritt und Wirtschaftswachstum ersichtlich. Früher gängige gesundheitsförderliche Verhaltensmuster (z. B. zu Fuß zur Schule gehen) bekommen zunehmend Exklusivcharakter, denn sie sind nicht mehr tägliche Lebensgewohnheit. Dagegen werden gesundheitsschädliche Verhaltensmuster (z. B. stundenlanges Fernsehen) zunehmend alltäglich in vielen Kinderbiografien.

Besonders betroffen von den negativen Auswirkungen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse sind Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Familien. Sie  können die veränderten Lebensbedingungen, wie z.B. die Verknappung von Freiflächen zum Spielen,  häufig nicht in gleicher Weise kompensieren wie Kinder aus besser gestellten Familien, wie z. B. durch die Nutzung von institutionellen Sport- und Bewegungsangeboten.

Aufgrund der Wechselwirkung von sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Ungleichheit fällt die Förderung der Kindergesundheit aus Sicht des Kinderschutzbundes NRW nicht allein in den Verantwortungsbereich der Gesundheitshilfe. Vielmehr ist hier auch die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gefordert, Kinder zu ihrem in der UN-Kinderrechts-Konvention Weiterlesen »