Beiträge mit dem Tag "Jugendschutz"

Kinderschutz gilt nicht nur für kleine Kinder

Auch Jugendliche brauchen Schutz


Jugendliche nicht alleine lassen
Jugendliche nicht allein lassen, Foto: Barbara Eckholdt/pixelio.de

Die UN-Kinderrechte definieren Kinder als Menschen, die das achtzehnte
Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In den letzten Jahren ist der Eindruck entstanden, dass Jugendliche keine besondere Fürsorge brauchen, sondern eher einen “Schutz vor sich selber”. Die frühe Kindheit wird mittlerweile von vielen in den Blick genommen. Doch die Kindheit hört nicht plötzlich auf, wenn ein Mensch in die Pubertät kommt.  Eine neue Perspektive muss her.

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4. Jahrestagung der Kinderschutzfachkräfte in Gelsenkirchen

Verantwortungsgemeinschaft mit „glitschiger Seife“?


Diskutieren über Kinderschutzfachkräfte: Friedhelm Güthoff (DKSB NRW), Britta Discher (DKSB OV Unna), Dr. Sigrid Bathke (ISA), Dr. Reinhard Wiesner (Berater des Bundesfamilienministeriums)

„Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht“ ist eine Formel, die man immer dann etwas zerknirscht ausspricht, wenn Wunsch und Wirklichkeit aufeinander prallen. Wenn es um Kinderschutz geht, schmerzt sie um so mehr.

Als sich jetzt im Wissenschaftspark Gelsenkirchen fast 150 Kinderschutzfachkräfte (so genannte insoweit erfahrene Fachkräfte im Sinne des § 8a SGB VIII) zu ihrer 4. Jahrestagung mit dem Titel „Profile stärken – Austausch schaffen“ versammelten, wurde klar, dass es den Königsweg hin zu einer optimalen Qualität im Kinderschutz (noch?) nicht gibt. Veranstalter des Treffens waren das Institut für soziale Arbeit Münster e.V. (ISA), der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. und die Bildungsakademie BiS.

Seit 2005 schreibt §8a SGB VIII vor, dass Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe zur besseren Bewertung des Gefährdungsrisikos für ein Kind eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ hinzuziehen sollen. Seitdem haben DKSB, BiS und ISA 2.500 Fachkräfte zur „Kinderschutzfachkraft“ fortgebildet. Sie sollen zwischen den Institutionen vermitteln und helfen, die richtigen Entscheidungen zum Wohl des Kindes zu treffen. Weiterlesen »

 

Papier zur gesellschaftlichen Verantwortung von Medien

Wie die Medien sein sollten


Marlis Herterich, stellvertretende Vorsitzende, unterzeichnete als Vertreterin des DKSB Landesverband NRW e.V. und des Landesjugendrings NRW in der Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen ein gemeinsames Papier mit. Das Papier versteht sich nicht als fertiges Konzept, sondern als Denkanstoß für eine Debatte für gesellschaftlich verantwortliche Medien.

Darin heißt es: Kinder, die immer öfter als “Beigaben” in Doku-Soaps mitwirken, brauchen besonderen Schutz. Und Eltern benötigen mehr Medienkompetenz.  Das Papier ist hier in vollem Wortlaut abrufbar: MedienGesellschaft(s)Medien.

Ihre Medienkompetenz auf den aktuellen Stand bringen Eltern und Erziehende auch durch die Teilnahme an den Kursen “Wege durch den Mediendschungel – Kinder und Jugendliche sicher begleiten ®”, die seit kurzem auch in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Mehr dazu hier: Medienschungel. Termine, Informationen und Anmeldung hier: e.kanber(at)dksb-nrw.de