Beiträge mit dem Tag "Mediendschungel"

Angst vor Online-Spielsucht oft unbegründet

Eltern finden Wege durch den Mediendschungel


Logos einiger "sozialer Netzwerke"

 

„Farmville“, „Cityville“ und „Happy Aquarium“ sind zurzeit die größten virtuellen Magneten. Sie ziehen weltweit Millionen von Spielern in den Bann. Diese so genannten Social Games werden in den sozialen Netzwerken wie facebook oder schülerVZ und studiVZ  angeboten. 

In aller Regel sind die Spiele kostenlos. Gebühren entstehen allerdings, wenn sich die Spieler zusätzliche Wünsche erfüllen bzw. sich Vorteile verschaffen wollen, zum Beispiel ein „schönes Auto fahren“ oder „besondere Blumen anpflanzen“ möchten. 

Spiele wie diese kosten nicht nur Nerven, sondern auch viel Zeit. Die Spieler sitzen nicht selten stundenlang vor dem Rechner, damit sie auch ja alle Errungenschaften in der virtuellen Welt bestens pflegen können. 

Eltern und Erziehende haben dagegen kaum Einblicke in die Spielekultur. Nur zu mahnen ist wenig hilfreich und glaubwürdig.  Dennoch sollten Spieler und Eltern die Zeit, die im Internet verbracht wird, im Blick behalten. Allerdings befürchten die Eltern viel zu oft und schnell „Internetsucht“ oder „Computersucht“ Weiterlesen »

 

Wege durch den Mediendschungel

Elternkursleitungen sind startklar


Vom Tablet-PC fasziniert: Teilnehmer/innen des Kurses,  in der Mitte die Autorin / Foto: DKSB NRW

Susanne Hentschel und ich haben die erste NRW-Schulung zur Elternkursleitung „Wege durch den Mediendschungel – Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten“ in Kooperation mit der Bildungsakademie BiS erfolgreich durchgeführt. Wir freuen uns, dass es dabei mit viel Spiel, Spaß und Spannung zuging!

14 Teilnehmer/innen erwarben in zwei Blöcken à zwei Tagen die Zusatzqualifikation zur Durchführung von medienpädagogischen Elternkursen. Nun besitzen sie umfassende Informationen und kennen verschiedene Materialien für die Medienerziehung mit Fernsehen, Handy, sowie Internet, PC – und Onlinespiele.

Die Fähigkeit zur Medienkompetenz beinhaltet auch die „medienbiographische Selbstreflexion“, das heißt: Wie haben Erwachsene im Laufe ihres Lebens selbst die Medien erlebt? Schließlich sollen auch Eltern über ihr eigenes Verhältnis zu den Medien nachdenken und die alltäglichen Herausforderungen im Umgang mit medialen Inhalten selbstsicher anpacken. Großen Wert legten wir darauf, individuelle Fähigkeiten und Vorkenntnisse zu vertiefen und viel Raum für Diskussionen  zu bieten.

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